Im Juni 2025 stellte IBM einen aktualisierten fehlertoleranten Quanten-Fahrplan vor, mit dem Loon-Prozessor als erstem Hardware-Meilenstein. Loon kodiert 2 logische Qubits aus etwa 100 physikalischen Qubits mithilfe eines kompakten Fehlerkorrekturcodes mit ähnlichen Hardwareanforderungen wie IBMs Gross Code (bivariate Fahrrad- / qLDPC-Code), jedoch in kleinerem Maßstab.
Wichtige technische Highlights von Loon:
- 2 LQ aus ~100 physikalischen Qubits — kompakter Code, kein vollständiger Gross Code
- Sechswege-Koppler: ein zentrales Qubit, das über abstimmbare Koppler mit 6 benachbarten Qubits verbunden ist, mit geringem Übersprechen und hoher Fidelität
- C-Koppler bis zu 16–20 mm Länge für nicht-lokale Qubit-Konnektivität, mit niedrigen Fehlerraten und Kohärenzzeiten von mehreren hundert Mikrosekunden
- Echtzeit-Decoder-Tests für die zukünftige Gross-Code-Implementierung
Loon bildet das Fundament von IBMs modularer fehlertoleranter Architektur, die sich über Kookaburra (2026, 1 Gross-Code-Block), Cockatoo (2027, 24 LQ), Starling (2028, ~200 LQ Test) und den großskaligen fehlertoleranten Starling (2029, ~200 LQ / 100 Millionen Gates) erstreckt. IBMs Gross Code kodiert 12 logische Qubits pro Block aus 288 physikalischen Qubits — etwa ein Zehntel des Overheads von Surface Code — und ermöglicht so die praktische Skalierung in Richtung Fehlertoleranz.