Quantencomputing-Begriffe
Die Branche wechselt vom Wettlauf um die reine Qubit-Anzahl hin zu Qualität und Fehlerkorrektur. Das Dashboard nutzt drei Hauptmetriken:
Physikalische Qubits (PQ)
PQ (Physische Qubits): Die Anzahl der rohen Hardware-Qubits auf einem Chip oder System. Dies war die dominante Metrik in der frühen Skalierungsphase (z. B. Sycamore 53 PQ, Condor 1.121 PQ).
Logische Qubits (LQ)
LQ (Logische Qubits): Fehlerkorrigierte Qubits. Ein logisches Qubit wird aus vielen physischen Qubits kodiert, um Fehler zu unterdrücken. Mehr LQ bei geringerem physisch-logischen Verhältnis (z. B. Quantinuum Helios 48 LQ aus 98 PQ, ~2:1) zu erreichen, ist ein zentrales Ziel auf dem Weg zum fehlertoleranten Quantencomputing.
Algorithmische Qubits (AQ)
AQ (Algorithmische Qubits): Eine von IonQ eingeführte Leistungsmetrik. Sie misst die maximale Qubit-Zahl N, für die ein N-Qubit-Schaltkreis mit N² Verschränkungsgattern in Benchmarks (QFT, Hamilton-Simulation, Monte-Carlo-Sampling usw.) bei mindestens 37 % Fidelität laufen kann. AQ steht damit für die „nützliche“ Qubit-Zahl für echte Algorithmen. IonQ Tempo erreichte AQ 64 (bei AQ 64 kann ein klassisches System den 2⁶⁴-Zustandsraum nicht vollständig simulieren).