Im Oktober 2025 gab Pasqal die Realisierung von 2 logischen Qubits mit aktiver Fehlererkennung auf einer Neutralatom-Plattform bekannt — eine europäische Premiere. Der Erfolg baut direkt auf Pasqals eingesetzter Hardware auf: QPUs mit 250+ physikalischen Qubits bei niedrigem Rauschen und hoher Genauigkeit, die bereits in führenden HPC-Einrichtungen wie dem Forschungszentrum Jülich in Deutschland und GENCI/CEA in Frankreich integriert sind.
Wichtige Aspekte dieses Meilensteins:
- Aktive Fehlererkennung: Die 2 logischen Qubits beinhalten Echtzeit-Fehlererkennung, was gegenüber bloßen physikalischen Qubits eine deutliche Leistungssteigerung bewirkt.
- Echter HPC-Einsatz: Anders als reine Laborvorführungen sind Pasqals QPUs produktiv in führenden Supercomputing-Zentren integriert, was die ingenieursmäßige Reife des Systems unterstreicht.
- Quantenvorteil-Framework: Pasqal entwickelte gemeinsam mit IBM ein reproduzierbares Benchmarking-Framework für Quantenvorteile (arXiv:2506.20658), das den Weg zum praktischen Quantenvorteil validiert.
Pasqals Fahrplan beschreibt eine klare Entwicklung: 2 logische Qubits im Jahr 2025, skaliert auf 200+ logische Qubits bis 2030 für universelles fehlertolerantes Quantenrechnen.